Konzept zur Kinder- und Jugendarbeit im TSV Palmbach

Bei unserer Jugend-Sitzung am 11.03.2015 haben wir das „Kinder- und Jugendkonzept“ des TSV Palmbach verabschiedet.

Kinder brauchen Bewegung

Jedes gesunde Kind hat ein natürliches Bedürfnis, sich zu bewegen. Für Kinder ist Bewegung Spaß und Spiel und gleichzeitig Lernmöglichkeit, um sich altersgemäß zu entwickeln. Durch Bewegung nehmen Kinder ihre Umwelt wahr und erkunden sie. Im Bewegungshandeln drücken sich Kinder aus und reagieren auf die Herausforderungen ihrer Lebenswelt.

Viele Wege führen zum Ziel:

Wir fördern die Kinder altersgerecht, nutzen ihren Spaß an der Bewegung und geben ihnen die Gelegenheit, ihren Sport zu finden und damit die Grundlagen für

– ein hoffentlich lebenslanges – Sporttreiben zu legen. Wir fördern die Stärken der Kinder und unterstützen weitergehende Möglichkeiten der Talentförderung.

Unsere wichtigsten Grundsätze:
• Alle Kinder können lernen
• Jedes Kind wird wahrgenommen und gefördert
• Kinder lernen in der Gruppe voneinander und miteinander
• Abwechslungsreiches und spielerisches Training haben Vorrang
• Koordination geht vor Kondition – Qualität geht vor Quantität
• Kinder sollen wohnortnah im Ort sporttreiben können

Kinder lernen in Entwicklungsstufen

Kleinkinder von 1-3 Jahren eignen sich vielfältige Bewegungen an:

Gehen, Klettern, Laufen, Springen, Fangen, Werfen.

Vorschulkinder im Alter von 3- 6/7 Jahren vervollkommnen diese Bewegungen und erlernen erste Bewegungskombinationen: Laufen und Springen, Gehen und Tragen, Fangen und Werfen … und sie machen bei uns erste Erfahrungen in spezifischen Sportarten z. B. Turnen und Fußball

Das frühes Schulkind von 6/7 -10/11 Jahren verfügt über großeBewegungsfreude und Aufnahmefähigkeit für neue Bewegungen. Bei entsprechender kindgemäßer Ausbildung werden bereits grundlegende Techniken in speziellen Sportarten erworben.

Das späte Schulkind von 10/11 – 12/13 Jahren hat die beste motorische Lernfähigkeit in der Kindheit. Die wichtigsten Bewegungsabläufe der Sportarten sollten in dieser Phase beherrscht werden. Die Kinder vertrauen ihrem Körper und haben oft auch Mut, schwierige Bewegungsabläufe zu erlernen.

Angebote des TSV Palmbach für bestimmte Altersgruppen

Alter Turnen / Tanzen Fußball Budosport
1 ½ Jahre Mu-Va-Ki-Turnen Mu-Va-Ki-Turnen Grundlagen­vermittlung im Turnen und / oder Fußball
2 Jahre Mu-Va-Ki-Turnen Mu-Va-Ki-Turnen
3 Jahre Vorschulturnen Bambini
4 Jahre Vorschulturnen Bambini
5 Jahre Vorschulturnen Bambini
6 Jahre Vorschulturnen Bambini Judo
7 Jahre Kinderturnen ab1. Klasse F- Jugend, Fußball AG mit Schule Judo
8 Jahre Kinderturnen ab1. Klasse / Hip Hop F- Jugend, Fußball AG mit Schule Judo
9 Jahre Kinderturnen ab1. Klasse / Hip Hop E- Jugend, Fußball AG mit Schule Judo
10 Jahre Kinderturnen ab1. Klasse / Hip Hop E- Jugend, Fußball AG mit Schule Judo
11 Jahre Kinderturnen ab4. Klasse / Hip Hop D- Jugend in Kooperation Judo
12 Jahre Kinderturnen ab4. Klasse / Hip Hop D- Jugend in Kooperation Judo
13 Jahre Kinderturnen ab4. Klasse / Hip Hop C- Jugend in Kooperation Judo
14 Jahre Kinderturnen ab4. Klasse / Hip Hop C- Jugend in Kooperation Judo
ab 15 Jahren Fortführung in den Sportarten Gymnastik, Fußball, ZUMBA®, Judo, Ju-Jutsu / IKAEF, Body-Fitness, Tischtennis

 Jugendkooperation im Fußball (SG Karlsruher Bergdörfer):

1998 wurde die Jugendkooperation mit dem SC Wettersbach vereinbart. Heute heißt sie SG Karlsruher Bergdörfer und setzt sich aus den Vereinen TSV Palmbach, SC Wettersbach, SG Stupferich und SV Hohenwettersbach zusammen.

Mit der Kooperation sind folgende Ziele verbunden:
• Alle Spieler sollen gemäß ihren Fähigkeiten angemessene, wohnortnahe Trainings- und Spielmöglichkeiten haben, ohne den Verein wechseln zu müssen.
• Gemeinsam wollen die Vereine in allen Altersklassen, von der D-Jugend bis zur A-Jugend, mindestens eine Mannschaft stellen können.

Trainer und Jugendliche halten sich an die vermittelten Regeln:

• Wir gehen miteinander respektvoll um und helfen uns gegenseitig.
• Wir sind freundlich und fair zueinander.
• Ein ehrlicher Umgang miteinander schafft eine Vertrauensbasis – das schließt wechselseitige Kritik mit ein.
• Bei Problemen und Konflikten sucht man im Gespräch nach gemeinsamen Lösungen.
• Regelmäßige Teilnahme und Pünktlichkeit im Trainings- und Spielbetrieb sind unerlässliche Voraussetzung.
• Wir gehen mit Geräten, Materialien und Räumlichkeiten im Verein sachgerecht und pfleglich um.